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zurück Pressemitteilung vom 06.04.2017 Bereich: Land- und Forstwirtschaft
Zuckerrüben: Die süße Saat wird gelegt

Verträge mit Zuckerfabrik regeln Anbaumenge und Auszahlungspreis

Oldenburg – Auf Niedersachsens Feldern ist die Aussaat der Zuckerrüben für die Zuckerproduktion und die Nutzung in Biogasanlagen in vollem Gang. Um die Rüben unter optimalen Bedingungen zu legen, müssen die Böden weitestgehend abgetrocknet sein, damit ein gutes Saatbett bereitet werden kann. Zudem sollte die Bodentemperatur mindestens sechs bis acht Grad Celsius betragen. Dafür haben die Sonnentage Ende März gesorgt. Durch die zum Teil ergiebigen Niederschläge am ersten Aprilwochenende mussten die Landwirte eine Pause bei der Aussaat einlegen. Bis Ostern werden aber alle Rüben in der Erde sein, so Experten der Landwirtschaftskammer Niedersachsen. 

Die Wahl des richtigen Saattermins muss in jedem Jahr neu bedacht werden. Je früher die Rüben gesät werden, desto länger ist die Wachstumszeit und damit verbunden die Chance auf einen möglichst hohen Ertrag. Die Risikofreudigkeit, früh auszusäen, wird aber gedämpft durch die Möglichkeit von Bodenfrösten, die zu Totalausfall der Saat führen können. Zudem nimmt die Gefahr zu, dass die Rüben durch kalte Temperaturen angeregt werden, Blütenstände auszubilden. Diese Rüben müssen später mühsam per Hand aus dem Bestand entfernt werden, damit sich keine wilden Rüben aussäen.  

In diesem Jahr wird mit einem Zuckerrübenanbau auf ca. 87.000 Hektar gerechnet. Die Ernte wird erstmals nicht mehr unter den bisherigen Rahmenbedingungen der Zuckermarktordnung, die einen Mindestpreis garantierte, vermarktet werden. Stattdessen hat die Nordzucker neue Anbauverträge mit den Landwirten geschlossen, die genau definieren, wie groß die angelieferte Rübenmenge pro Landwirt ist, und zu welchem Preis die Rüben gekauft werden. Für sehr süße Rüben erzielt der Landwirt die beste Vergütung. Warme Temperaturen, ausreichend Sonnenschein und Regen zur richtigen Zeit, sind Faktoren, die über den Erfolg des Rübenanbaus bestimmen. 

V.i.S.d.P.:
Walter Hollweg
Landwirtschaftskammer Niedersachsen Fachbereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Kammermarketing Mars-la-Tour-Straße 1-13 26121 Oldenburg Telefon: 0441 801-200 Telefax: 0441 801-509 E-Mail: walter.hollweg@lwk-niedersachsen.de Internet: www.lwk-n