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zurück Pressemitteilung vom 02.03.2017 Bereich: Land- und Forstwirtschaft
Gehölze - Ab 1. März gilt Schnitt-Verbot

Bundesnaturschutzgesetz will Störung von Brutvögeln verhindern

 

 

Vom 1. März bis zum 30. September ist es außerhalb des Waldes verboten, Bäume, Hecken, Gebüsche und andere Gehölze abzuschneiden oder bis auf den Wurzelstock zurückzuschneiden. Erlaubt bleiben in dieser Zeit schonende Form- und Pflegeschnitte, die der Beseitigung des Pflanzenzuwachses oder der Gesunderhaltung von Bäumen dienen.

 

Geregelt ist das Gehölzschnitt-Verbot in Paragraph 39 des Bundesnaturschutzgesetzes, so die Landwirtschaftskammer Niedersachsen in einer Pressemitteilung. Dessen Ziel sei es, Störungen brütender Vögel zu vermeiden. Nutznießer seien auch Bienen, Hummeln und Schmetterlinge, die im Frühling/Sommer ein größeres Blütenangebot vorfinden würden.

 

Das Verbot gilt nicht für Gehölze auf sogenannten Kurzumtriebsplantagen sowie auf gartenbaulich und gärtnerisch genutzten Flächen. Auch aus Gründen der Verkehrssicherheit sowie bei Bauvorhaben kann im Ausnahmefall Gehölzbewuchs in geringem Umfang beseitigt werden. Im Zweifelsfall geben die Unteren Naturschutzbehörden der Landkreise bzw. kreisfreien Städte Auskunft.

Für die Landwirte ist wichtig zu wissen, dass die Nichtbeachtung des Gehölzschnittschnittverbotes für Landschaftselemente auch eine Kürzung ihrer Agrarförderungsprämien nach sich ziehen kann.

 

 

V.i.S.d.P.:
Walter Hollweg
Landwirtschaftskammer Niedersachsen Fachbereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Kammermarketing Mars-la-Tour-Straße 1-13 26121 Oldenburg Telefon: 0441 801-200 Telefax: 0441 801-509 E-Mail: walter.hollweg@lwk-niedersachsen.de Internet: www.lwk-n